1. Bundesliga Frauen – Nord & Süd
1.Bundesliga Frauen – Nord: Früher Beginn wegen der Hitze- Entscheidungen um die DM Tickets fallen am letzten Spieltag
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen wurden die Spieltage in Wangersen und Ahlhorn bereits am Vormittag um 9.30 Uhr und 10 Uhr angepfiffen. Sportlich sorgten die Begegnungen für klare Verhältnisse an der Tabellenspitze – und gleichzeitig für maximale Spannung im Kampf um die verbleibenden Plätze. Während der Ahlhorner SV und der TV Jahn Schneverdingen die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft bereits sicher in der Tasche haben, ist unklar wer der dritte Kandidat aus dem Norden ist. Unklar ist noch, ob Brettorf oder Kellinghusen das dritte Ticket erspielen können.
MTV Wangersen – TV Jahn Schneverdingen 0:3 (9:11; 7:11,7:11); MTV Wangersen – TV Brettorf 2:3 (5:11,11:7,12:10,4:11,8:11) ; TV Jahn Schneverdingen- TV Brettorf 2:3 (11:7,3:11,11;8,7:11,7:11)
Bereits um 9.30 Uhr begann der Spieltag in Wangersen aufgrund der hohen Temperaturen früher als gewohnt. Für die Heimmannschaft lief an diesem Tag in beiden Partien nur wenig zusammen. Sowohl Schneverdingen als auch Brettorf nutzten dies konsequent aus und feierten jeweils 3:2 und 3:0-Erfolge gegen Wangersen. Im direkten Duell zwischen Schneverdingen und Brettorf bekamen die Zuschauer anschließend hochklassigen Faustballsport geboten. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schluss intensive Ballwechsel auf hohem Niveau und schenkten sich nichts. Am Ende setzte sich Brettorf durch. Und sicherte sich vorerst Platz 3, um dort noch verdrängt zu werden, müsste Kellinghusen nächste Woche 4:0 Punkte machen.
Ahlhorner SV – Ohligser TV 3:0 (11:7,11:8,11:6); Ahlhorner SV – TSV Hagen 1860 3:0 (11:6,11:5,11:4); Ohligser TV – TSV Hagen 1860 3:1 (11:7,11:6,6:11,11:9)
Auch in Ahlhorn wurde der Spieltag aufgrund der hohen Temperaturen bereits früher begonnen. Zu Gast waren die Mannschaften aus Ohligs und Hagen. Der bereits für die Deutsche Meisterschaft qualifizierte ASV nutzte seinen Heimvorteil konsequent aus. Gegen beide Gäste ließ die Mannschaft nichts anbrennen und gewann beide Begegnungen souverän mit 3:0. Im Duell zwischen Ohligs und Hagen ging es für beide Teams um wichtige Punkte – sowohl im Kampf um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft als auch im Abstiegskampf. Ohligs behielt die Oberhand und nahm mit dem Sieg zwei wichtige Punkte mit ins Rheinland. Damit ist klar Ohligs kann nicht mehr eingreifen und das letzte Ticket wird unter dem TV Brettorf und dem VFL Kellinghusen ausgespielt.
1. Bundesliga Süd, Frauen: DM-Teilnehmer stehen fest
Der vorletzte Spieltag brachte weitgehend Klarheit in der Südstaffel: Der TSV Dennach wird als Erster, der TSV Calw als Zweiter und der TSV Pfungstadt als Dritter zur DM nach Bardowick fahren. Der TV SW-Oberndorf steht als erster Absteiger fest.
TSV Dennach – TSV Pfungstadt 3:1 (11:9, 4:11, 11:3, 11:7); TV Unterhaugstett- Dennach 1:3 (1:6, 2:11, 7:11, 4:11); Pfungstadt – Unterhaugstett 3:0 (11:8, 11:5, 11:7)
Das Spitzenspiel in Dennach begann vielversprechend und spannend. Die Heimmannschaft hatte am Ende des ersten Satzes das Glück auf seiner Seite. Die folgenden Sätze gingen jeweils deutlich aus. Teresa Spadinger hielt ihr Pfungstädter Team mit starken Angaben im Spiel, der Favorit setzte sich aber doch deutlich durch. Anschließend überrumpelte Außenseiter Unterhaugstett die Pink Ladies, ebenfalls vorwiegend durch cleveres Angaben- und Rückschlagspiel. Dennach wechselte die Positionen und hatte fortan alles im Griff. Im Spiel der beiden Gastmannschaften hatten die Hessinnen aus Pfungstadt keine Probleme mit dem schwäbischen Gegner. Kim Trautmann und ihre Kameradinnen jubelten verdient über den sicheren dritten Platz und damit die DM Teilnahme.
SV Energie Görlitz – TV SW-Oberndorf 3:0 (11:5. 11:5, 11:9); Oberndorf – TV Stammheim 3:0 (11:9, 11:8, 11:8); Görlitz – Stammheim 1:3 (9:11, 5:11, 12:10, 4:11)
Der SV Energie hatte sich auf dem heimischen Sportplatz gute Chancen für einen tabellarischen Befreiungsschlag ausgerechnet. Zunächst gelang dies mit einem deutlichen Sieg gegen die Schweinfurterinnen, die damit vorzeitig als erster Absteiger feststanden – und vielleicht deshalb endlich einmal befreit aufspielten. Das deutliche 3:0 gegen Stammheim war die überraschende Folge, der erste Sieg in dieser Saison. Nun hatte es der SVE in der Hand, sogar auf Tabellenplatz 6 vorzurücken. Doch der TV Stammheim fing sich, beherrschte die Begegnung gegen die Sächsinnen in weiten Abschnitten und betrieb durch den Auswärtssieg Schadensbegrenzung.
TV 1880 Käfertal – TV Segnitz 2:3 (11:7, 11:6, 4:11, 12:14, 7:11); Segnitz – TSV Calw 2:3 (14:12, 7:11, 11:9, 7:11, 4:11); Calw – Käfertal 3:2 (5:11, 11:8, 9:11, 11:8, 11:5)
Die Sportlerinnen und das Publikum auf dem heißen Calwer Gelände mussten lange durchhalten, bis nach insgesamt 15 Sätzen die Resultate feststanden. Letztlich hatte nur die Heimmannschaft Grund zum Jubeln, denn ihre zwei knappen Siege, jeweils nach 1:2-Rückstand, bedeuten den sicheren 2. Platz in der Südstaffel und damit eine gute Ausgangsposition beim Meisterturnier in Bardowick. Segnitz und Käfertal verspielten ihre letzten DM-Chancen.
Nächsten Sonntag fällt die letzte Entscheidung: Wer steigt mit den Oberndorf in die 2. Liga ab? Unterhaugstett (6:22 Punkte, 13:36 Sätze) kann es zuhause gegen Segnitz und Oberndorf noch verhindern. Gefährdet sind auch noch Görlitz (8:20/17:34) in Pfungstadt, zweiter Gegner Käfertal, sowie Stammheim (8:20, 21:33), das in Dennach gegen die Pink Ladies und die Calwer Löwinnen das schwerste Programm vor sich hat.
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