EM 2026: Team Deutschland mit gutem Start in das EM Turnier
(us) Am gestrigen Abend hatte die deutsche Nationalmannschaft noch ein Kurztrainingslager als „EM-Warm-up“ im benachbarten Ladelund eingelegt. Mit am Start waren neben dem Gastgeber auch das dänische Team. In einem Kurzturnier wurden noch einmal letzte Feinheiten abgestimmt. Für den Verein Ladelund war es DAS Ereignis des Jahres. Mit LED-Bildschirm und bestens präparierten Plätzen hatte man sich hervorragend auf den Abend vorbereitet. Olaf Neuenfeld: „Knapp 400 Zuschauer waren vor Ort, es war richtig cool und es war richtig was los dort. Nach der Anreise war es der perfekte Ausgleich.“
Doch heute wurde es dann Ernst. Nach dem deutlichen Auftaktsieg der Tschechen im Eröffnungsspiel gegen Belgien mit 3-0 (11:5, 11:4; 11:6), war das deutsche Team im zweiten Spiel des Tages gegen Italien gefordert. In der Anfangsformation starteten Marc Löwe, Maxi Lutz, Jakob Kilpper, Hauke Spille und Tobias Maurer. Nach durchwachsenem Beginn fand die deutsche Mannschaft schnell in die Erfolgsspur, nach 6 Punkten in Folge zum 9:3 folgte der 11:4 Satzgewinn. Auch Satz zwei war eine klare Angelegenheit. Bundestrainer Olaf Neuenfeld wechselte auf allen Positionen, Manu Kögel, Philip Hofmann, Johannes Jungclausen, Fabio Lauck und Luca Egger bekamen ihre Einsatzzeiten – Endstand 11:5. Satz Nummer drei konnten die Italiener zunächst durch eine höhere Effektivität im Angriff wesentlich ausgeglichener gestalten, konnten jedoch die konstante Führung des deutschen Teams nicht ausgleichen. Am End hieß es 11:6 für Deutschland, mit dem erwarteten Sieg ein guter Einstand ins Turnier. Bundestrainer Olaf Neuenfeld zeigte sich entsprechend zufrieden: „Wir haben alle Sätze deutlich gewonnen, alle Spieler konnten eingesetzt werden und die Abstimmung untereinander war sehr gut. Wir sind sehr zufrieden, morgen gehts dann zur Sache gegen Österreich und die Schweiz.“
Dem Spitzenspiel des heutigen Tages der beiden Titelkandidaten aus Österreich und der Schweiz drückte Team Austria mit druckvollem Angriffsspiel ihren Stempel auf. Nach klarem Gewinn von Satz eins mit 11:6 drehten sie einen Rückstand in der Verlängerung des zweiten Satzes mit 13:11. Auch Satz Nummer drei ging mit 11:8 an Österreich, mit dem deutschen 3-0 Erfolg sicher eine kleine Machtdemonstration des Titelaspiranten. Zum Abschluss des ersten Tages traf dann Gastgeber Dänemark noch auf Serbien. Auch diese Partie endete klar mit 3-0 (11:8, 11:6; 11:7 für den Ausrichter der EM, der damit einen viel umjubelten Einstand nach Maß in das Turnier feiern konnte.
Nach den ersten vier Spielen folgte die offizielle Eröffnung der Faustball-EM – unter anderem mit einem Showprogramm, das die hervorragend organisierte Meisterschaft zu einem sehr stimmungsvollen Abschluss des ersten Tages machte.
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