1. Bundesliga Männer – Süd
Pfungstadt für die Endrunde in Bardowick qualifiziert, nur noch der TSV Calw kann den TSV von Platz 1 verdrängen
TV Vaihingen/Enz : TSV Pfungstadt 0:5
(10:12 2:11 6:11 4:11 5:11)
Im ersten Satz leistete der TVV lange Gegenwehr, der Satz hätte auch einen anderen Verlauf nehmen können, der TVV ließ aber die gebotenen Chancen ungenutzt. Pfungstadt musste sich zunächst sammeln, übernahm jedoch mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher das Kommando. Ab dem 3ten Satz wurden dann weitere Frische Kräfte in die Partie gebracht, was dem Spielfluß dann aber keinen Abbruch mehr tat.
TV Stammheim : TSV Calw 0:5
(9:11 14:15 6:11 8:11 7:11)
Mit einem klaren Auswärtssieg bei brütender Hitze ziehen die Löwen am TV Stammheim vorbei auf Platz zwei und dürfen bereits vorsichtig für die Deutsche Meisterschaft planen.
TSV-Trainer Thomas Stoll zeigte sich zufrieden: „Es war sehr heiß – natürlich für beide Mannschaften –, aber wir haben das clever gemacht. Raphael Schlattinger und Markus Kraut haben sich die Angreiferarbeit halbe-halbe aufgeteilt. Im Laufe des Spiels konnten wir immer mehr Druck aufbauen.“
Die von Supertalent Fynn Erlenmayer angeführten Stammheimer, die weiterhin auf Max Gayer verzichten müssen, konnten lediglich zwei Sätze lang mithalten – und selbst diese gingen jeweils knapp an die Calwer. In der sengenden Hitze war der Widerstand des Heimteams damit früh gebrochen. Personell stellte sich der TSV nahezu von selbst auf: Da Zuspieler Nick Stoll und Abwehrspieler Marco Stoll fehlten, bildeten Philipp Kübler, Leandro Schmidberger und Ricardo Lebherz das Abwehrbollwerk hinter den beiden Angreifern.
„Das war eine gute Leistung von allen“, resümierte Trainer Stoll, hob aber besonders Kapitän Raphael Schlattinger hervor: „Dozi hat eine überragende Leistung gezeigt, total abgeklärt – er war ein absoluter Leader.“
Mit dem Sprung auf Platz zwei haben die Calwer nun alles in der eigenen Hand, um sich eine gute Ausgangsposition für die deutsche Meisterschaft zu sichern. Am kommenden Samstag wartet jedoch mit dem noch ungeschlagenen TSV Pfungstadt eine große Herausforderung – „und wir wollen dort auf jeden Fall ein paar Sätze mitnehmen“, so Stoll.
TV SW-Oberndorf : NLV Stgt.Vaihingen 2:5
(8:11 10:12 5:11 8:11 11:8 12:10 7:11)
Der TV Oberndorf musste sich im ersten Rückspiel der Abstiegsrunde dem NLV Vaihingen mit 2:5 Sätzen geschlagen geben. Nach einem frühen 0:4-Rückstand zeigte der TVO jedoch Moral und kämpfte sich mit zwei Satzgewinnen noch einmal heran. Vaihingen dominierte zunächst durch druckvolle Angaben und konsequente Chancenverwertung. Besonders schmerzhaft war der knapp verlorene zweite Satz (10:12), nachdem Oberndorf bereits Satzbälle hatte. In den folgenden Durchgängen nutzten die Gäste ihre Vorteile konsequent und gingen deutlich in Führung. Erst ab dem fünften Satz steigerte sich Oberndorf spürbar: Die Abwehr stand stabiler, das Angriffsspiel wurde mutiger und präziser. Mit 11:8 und 12:10 verkürzte der TVO auf 2:4. Im siebten Satz fand Vaihingen jedoch wieder zu seiner Sicherheit zurück und entschied das Spiel mit 11:7 endgültig für sich.
Trotz der Niederlage bleibt für den TV Oberndorf ein positiver Aspekt: Da der TV Eibach parallel verlor, ist der Klassenerhalt gesichert. Nun geht es darum, die Saison mit einem guten Gefühl abzuschließen.
TV 1880 Käfertal : TV Eibach 03 5:1
(11:7 9:11 11:8 11:4 11:9 11:9)
Der TV Käfertal wurde seiner Favoritenrolle auf heimischer Anlage mehr als gerecht und setzte sich insgesamt verdient gegen den TV Eibach durch. Lediglich im zweiten Satz konnte der TVE aus seiner kämpferischen Leistung Kapital schlagen und diesen für sich entscheiden.
Die übrigen Sätze gestalteten sich – mit Ausnahme des vierten Durchgangs – durchweg eng und umkämpft. Dennoch hatte der TVK unter dem Strich deutlich mehr vom Spiel. Vor allem über eine stabile Abwehr gelang es den Gastgebern immer wieder, ihren Angriff wirkungsvoll in Szene zu setzen und entscheidende Punkte zu erzielen.
Damit untermauerte der TV Käfertal seine starke Form und ließ den Gästen trotz phasenweise guter Gegenwehr nur wenig Raum für eine Überraschung. Als Ziel wurde der 5te Tabellenplatz in der Abschlusstabelle ausgegeben
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